Eine Biene mit Fragezeichen

Eure Fragen - unsere Antworten

Im Laufe der Zeit wurden uns häufig folgende Fragen gestellt. Gern nehmen wir aber auch noch neue Fragen von euch hier auf!

Honiggläser von Pott-Biene

Honig

Hier beantworten wir häufige Fragen rund um unseren lokalen Honig aus Mülheim. Es geht um Ernte, Verarbeitung und Lagerung, aber auch darum, was Honig allgemein so besonders macht. So findest du schnell verständliche Antworten auf alles Wissenswerte rund um unseren Honig.

Woher kommt euer Honig?

Unser Honig stammt aus Mülheim an der Ruhr, genauer gesagt aus den Stadtteilen Dümpten, Heißen, Menden und Saarn. Unsere Bienen sammeln dort Nektar aus den regionalen Blüten und gelegentlich auch Honigtau der Linde. Zusätzlich bieten wir über unser MHD eine Rückverfolgbarkeit bis zum jeweiligen Honig und Bienenvolk auf unserer Homepage.

Ist der Honig von Pott-Biene naturbelassen, also roh?

Selbstverständlich! Unser Honig wird nicht behandelt und ist ein 100%iges Naturprodukt! Jedes Glas kann zum Bienenvolk auf unserer Homepage zurückverfolgt werden.

Wo kann ich den Honig kaufen?

Unser Honig ist nur direkt bei Pott-Biene in Mülheim erhältlich. Alle Infos findest du auf unserer Seite Honig kaufen in Mülheim.

Kann ich den Honig vor Ort probieren?

Ja! Du kannst unseren Honig gern vor Ort probieren, dich selbst von der Qualität überzeugen und deinen Lieblingshonig auswählen.

Welche Honigsorten gibt es?

Wir bieten sowohl flüssigen als auch cremigen Honig an. Die Sorten richten sich danach, was unsere Bienen saisonal gesammelt haben; das kann sich ändern. Auf unserer Homepage kannst du das aktuelle Angebot einsehen. Wir bieten saisonalen Honig von unseren Bienenständen, im Frühjahr häufig Raps- und Obstblütenhonig, im Sommer oft Linden- und Kastanienhonig.

Warum ist Honig mal flüssig und mal cremig?

Wie schnell ein Honig kristalliert hängt davon ab, von welchen Pflanzen der Nektar stammt. Raps kristalliert in wenigen Tagen, Akazie (oder besser Robinie) erst nach Monaten. Es kommt auf die Verteilung von Frucht- zu Traubenzucker an. Umfangreiche Details findet ihr hier.

Habt ihr immer Honig vorrätig?

Hier ist die Antwort leider nein. Es kann vorkommen, dass wir ausverkauft sind. Du kannst dich aber zu unserem Newsletter eintragen und bekommst dann eine Information, wenn wir neuen Honig abgefüllt haben.

Kann Honig schlecht werden?

Nein - Honig, sorgfältig geerntet, abgefüllt und richtig gelagert, kann nicht schlecht werden. Flüssiger Honig wird kristallisieren, aber verdirbt nicht. Nur zu hohe Feuchtigkeit und schwankende Temperaturen sind schlecht für Honig. Hier gibt es viele Details zu diesem Thema

Wie lange ist geöffneter Honig haltbar?

Geöffneter Honig ist bei sauberer Entnahme und richtiger Lagerung sehr lange haltbar. Wichtig ist, ihn gut verschlossen, trocken und möglichst kühl bei Zimmertemperatur aufzubewahren. Da Honig ein Naturprodukt ist, kann er mit der Zeit kristallisieren oder sich in Farbe und Konsistenz verändern – das ist normal und kein Zeichen dafür, dass er verdorben ist. Offen gelagert zieht Honig Wasser und wird dann eventuell gären. So entsteht übrigens Met.

Ist Honig besser als Zucker?

JA! Er besteht nicht aus industriellem Zucker sondern aus Frucht- und Traubenzucker und hat sehr viele gesunde Inhaltsstoffe. Er lässt den Blutzuckerspiegel langsamer steigen als reiner Zucker und hat eine höhere Süßkraft, so dass man weniger verwenden muss. In unserem Newsletter #5 haben wir das mal genauer beleuchtet.

Honig und Sport - Passt das zusammen?

Auf jeden Fall! Honig ist ein natürlicher Energiespender. Die ausgewogene Kombination aus Fruchtzucker (Fructose) und Traubenzucker (Glucose) versorgt den Körper schnell mit Energie während des Trainings und unterstützt anschließend die Regeneration. Im Gegensatz zu industriellem Zucker bringt Honig noch mehr mit: Er enthält wertvolle Enzyme, Mineralstoffe und Antioxidantien, die den Stoffwechsel anregen und die Zellen vor oxidativem Stress schützen können. Viele Sportler nutzen Honig daher als sanfte Alternative zu künstlichen Energie-Gels oder Riegeln – ob im Wasser gelöst als schneller Drink, direkt vom Löffel oder im Mülsli vor dem Training. Am Ende gilt: Honig ist ein reines Naturprodukt und kann sportliche Leistung sowie Erholung unterstützen – ganz ohne Zusatzstoffe.

Wie lange ist Honig nach dem Öffnen haltbar?

Auch nach dem Öffnen ist Honig praktisch unbegrenzt haltbar, wenn er trocken, kühl und gut verschlossen aufbewahrt wird. Steht das Glas jedoch offen, kann Honig Feuchtigkeit aufnehmen, was im schlimmsten Fall zu Gärung führt. Außerdem nimmt er leicht Fremdgerüche und -geschmack aus der Umgebung an.

Wie sollte geöffneter Honig gelagert werden?

Am besten bei Zimmertemperatur, trocken und gut verschlossen. Honig mag keine Feuchtigkeit und nimmt schnell Fremdgerüche an. Ein dunkler, kühler Schrank ist daher ideal – der Kühlschrank ist nicht nötig. Honig kann auch problemlos im Glas eingefroren werden bei Bedarf.

Ist Honig gut für Allergiker?

Ja! Besonders lokaler Honig enthält genau das passende Spektrum an Pollen. Diese können den Körper schonend und langsam daran gewöhnen – und so lassen sich Pollenallergien langfristig mildern.

Ist euer Honig nachhaltig produziert?

Auf jeden Fall! Weil er lokal produziert, geerntet und abgefüllt wird, entfallen lange Transportwege. Zusätzlich tragen unsere hochwertigen Mehrweggläser dazu bei, die Umwelt zu schonen.

Bio Honig - wo ist der Unterschied?

Zertifizierter Bio-Honig ist mit hohem Aufwand verbunden. Gleichzeitig kann man keiner Biene vorschreiben, wo sie den Nektar für ihren Honig sammelt. Dafür müssten im Umkreis von 3 Kilometern ausschließlich Pflanzen wachsen, die ebenfalls den Anforderungen einer Bio-Zertifizierung entsprechen. Die Zertifizierung bezieht sich daher vor allem auf die Arbeitsweise des Imkers und die verwendeten Materialien. Auch wir nutzen ausschließlich Materialien, die diesen Standards entsprechen, zum Beispiel bei Beuten, Wachs für Mittelwände und Winterfutter. Auf die formale Zertifizierung verzichten wir jedoch bewusst, da die damit verbundenen Kosten vor allem den Honigpreis erhöhen würden.

Darf Honig in die Mikrowelle?

Davon ist abzuraten. Durch das Erwärmen in der Mikrowelle können hitzeempfindliche Enzyme stark geschädigt oder zerstört werden. So verflüssigter Honig kann dadurch an Qualität verlieren.

Gehen die wertvollen Inhaltsstoffe von Honig in heißem Tee verloren?

Nicht zwangsläufig. Honig sollte am besten erst kurz vor dem Trinken in den Tee eingerührt werden. Eine kurze, moderate Erwärmung ist in der Regel weniger problematisch als langes oder starkes Erhitzen.

Wie wird aus Nektar eigentlich Honig?

Die Sammlerinnen bringen den Nektar in die Beute und geben ihn dort von Biene zu Biene weiter. Dabei fügen die Arbeiterinnen eigene Enzyme und weitere Inhaltsstoffe hinzu. Gleichzeitig wird dem Nektar viel Wasser entzogen, bis daraus haltbarer Honig wird. Genau dieses Trocknen macht Honig so lange lagerfähig.

Können Diabetiker Honig essen?

Grundsätzlich nur mit Vorsicht und in kleinen Mengen. Da Honig zu einem sehr großen Teil aus Zucker besteht, sollte er in den individuellen Ernährungs- oder Diätplan eingerechnet werden. Im Zweifel ist eine Rücksprache mit Arzt oder Ernährungsberatung sinnvoll. Allgemein gilt aber, dass Honig eine höhere Süßkraft hat, also weniger gebraucht wird. Ausserdem enthält Honig Fructose und Glucose und keine Sacharose, was den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen lässt. In unserem Newsletter November 2023 haben wir das Thema ausführlicher beleuchtet.

Sollte man Honig direkt auf Wunden auftragen?

Für die normale Anwendung zu Hause ist das nicht zu empfehlen. Honig kann zwar natürliche antibakterielle Eigenschaften haben, aber auch Keime enthalten, die eine Wunde zusätzlich belasten können. Für die Wundversorgung sollte nur speziell aufbereiteter, medizinischer Honig verwendet werden. Bei größeren oder schlecht heilenden Wunden sollte immer zuerst ärztlicher Rat eingeholt werden.

Wie lässt sich das Risiko von Honigfälschungen verringern?

Eine gute Möglichkeit ist der Kauf von regionalem Honig direkt bei Imkereien oder vertrauenswürdigen Anbietern aus der Umgebung. So lässt sich die Herkunft meist besser nachvollziehen, und gleichzeitig werden heimische Imkereien unterstützt. Zusätzlich bieten wir über unser MHD eine Rückverfolgbarkeit bis zum jeweiligen Honig und Bienenvolk auf unserer Homepage. In unserem Newsletter Oktober 2023 haben wir das Thema Honigfälschungen ausführlicher beleuchtet.

Warum lohnt es sich, Honiggläser zum Imker zurückzubringen?

Wiederverwendbare Gläser helfen, Verpackungsmüll zu vermeiden. Wir haben daher Pfandgläser im Einsatz und nehmen diese zurück. Allerdings nur die bei uns erworbenen Gläser.

Können Gläser aus dem Supermarkt ebenfalls zurückgegeben oder wiederverwendet werden?

Oft nicht. Viele Honige aus dem Handel werden in Einweggläsern oder in markenspezifischen Glasformen verkauft, die von Imkereien nicht ohne Weiteres weiterverwendet werden können.

Warum sollten Honiggläser vor dem Entsorgen ausgespült werden?

Honigreste sollten nicht einfach im Glas bleiben. Ein gründlich ausgespültes Glas ist hygienischer und erleichtert die Entsorgung. Außerdem kann verbleibender Honig zur Verbreitung von Krankheiten wie der Amerikanischen Faulbrut beitragen, wenn Bienen an offene Reste gelangen.

Ist Honig tatsächlich eine Säure?

Ja, Honig ist tatsächlich sauer. Sein pH-Wert liegt typischerweise ungefähr zwischen 3,2 und 4,5. Die wichtigste Säure im Honig ist die Gluconsäure. Sie entsteht, wenn das Enzym Glucose-Oxidase auf Glucose wirkt. Dabei entstehen Gluconsäure und Wasserstoffperoxid. Dieses Enzym stammt aus den Futtersaftdrüsen der Bienen. Neben der Gluconsäure kommen im Honig auch weitere organische Säuren vor, darunter Essig-, Zitronen-, Milch-, Bernstein- und Ameisensäure.

Bienen auf einer Wabe

Bienen

Unsere Antworten auf häufige Fragen zu unseren Bienen und zum Leben im Bienenvolk. Fragen, wie ein Bienenstaat aufgebaut ist, wie alt Bienen werden können und welche Aufgaben sie im Volk übernehmen. Außerdem beantworten wir viele weitere Fragen rund um die faszinierende Welt der Bienen.

Warum stechen Bienen - und wann tun sie das überhaupt?

Bienen sind nicht von Natur aus aggressiv. Sie stechen vor allem dann, wenn sie sich bedroht fühlen oder ihr Volk verteidigen möchten. Einzelne Sammelbienen auf Blüten sind meist friedlich und nur an Nektar und Pollen interessiert. Wir achten bei der Zucht sehr darauf, möglichst sanftmütige Bienen an unseren Ständen zu haben.

Was sollte ich tun, wenn ich von einer Biene gestochen wurde?

Wichtig ist, ruhig zu bleiben und die Stichstelle zu kühlen. Kritisch wird es vor allem bei vielen Stichen gleichzeitig oder wenn Beschwerden wie Atemnot, Schwindel oder starke Schwellungen auftreten - dann sollte sofort medizinische Hilfe geholt werden. Von einer Allergie spricht man in der Regel erst dann, wenn die Symptome nicht nur an der Stichstelle auftreten. Ansonsten handelt es sich meist um eine normale Reaktion auf das Bienengift. Da der Stachel in der menschlichen Haut stecken bleibt und weiter Gift abgibt, sollte er möglichst schnell entfernt werden.

Was mache ich, wenn ein Bienenschwarm in meinem Garten hängt?

Bitte Abstand halten und den Schwarm nicht mit Wasser, Stöcken oder Spray behandeln. Ein Schwarm ist meist vergleichsweise ruhig, weil die Bienen gerade unterwegs sind und kein Nest verteidigen. Am besten meldet ihr euch bei uns, damit der Schwarm fachgerecht eingefangen werden kann.

Was kann ich tun, wenn ich eine erschöpfte oder geschwächte Biene finde?

Sitzt eine Biene regungslos auf dem Boden, ist sie nicht automatisch krank. Manchmal ist sie einfach ausgekühlt, nass oder erschöpft. Wenn sie an einer ungünstigen Stelle sitzt, kann man sie vorsichtig auf eine Blüte oder an einen geschützten Ort setzen und ihr Zeit geben.

Können Bienen schlafen?

Ja, auch Bienen schlafen. Bei Honigbienen ist ein echter schlafähnlicher Zustand wissenschaftlich beschrieben worden, besonders bei älteren Arbeiterinnen und Sammlerinnen. Dabei werden sie deutlich ruhiger und reagieren weniger auf Reize.

Wie kommunizieren Bienen miteinander?

Bienen verständigen sich unter anderem über Düfte und über ihren berühmten Schwänzeltanz. Damit geben Sammlerinnen anderen Bienen Hinweise darauf, wo eine Futterquelle liegt, wie weit sie entfernt ist und wie ergiebig sie ist. Außerdem nutzen sie Vibrationen, die sich über die Waben gut im Stock verteilen. Bei jungen Königinnen kann man dieses Tuten manchmal sogar außerhalb des Stocks wahrnehmen.

Wie finden Bienen nach dem Sammelflug wieder zurück in ihren Stock?

Bienen orientieren sich nicht nur an der Sonne, sondern auch an Landschaftsstrukturen und optischen Reizen aus ihrer Umgebung. Forschungen zeigen, dass sie Entfernungen und Bewegungen über visuelle Eindrücke einschätzen und sich zusätzlich an markanten Linien in der Landschaft orientieren können. Mehr dazu findet ihr im Newsletter März 2026.

Was passiert, wenn die Königin stirbt oder verloren geht?

Dann versucht das Volk, aus ganz jungen weiblichen Larven eine neue Königin nachzuziehen. Diese Larven werden besonders gefüttert und entwickeln sich dadurch anders als normale Arbeiterinnen. Dieses Futter nennt man Gelée Royale. Gelingt das nicht, wird das Volk auf Dauer weisellos und bekommt große Probleme.

Warum haben Bienen manchmal gelbe oder orange Pollenhöschen?

Das sind Pollensammelpakete an den Hinterbeinen der Arbeiterinnen. Honigbienen besitzen dort spezielle Pollenkörbchen, in denen sie den gesammelten Pollen zurück in den Stock transportieren. Die Farbe hängt davon ab, von welchen Pflanzen der Pollen stammt. Im Newsletter März 2024 geht es genauer darum, was Bienen eigentlich mit Pollen machen.

Warum sitzen Bienen manchmal regungslos auf Blüten oder auf dem Boden?

Das kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Bienen ruhen tatsächlich, und bei Kälte oder Nässe werden sie schnell träge. Oft brauchen sie einfach etwas Wärme und Zeit, bevor sie wieder weiterfliegen.

Wie lange lebt eine Biene?

Sommerbienen werden leider nicht alt. Da sie sehr viel Arbeit mit Brutpflege und Sammelflügen haben, werden sie ca. 3-6 Wochen alt. Winterbienen dagegen werden bis zu 6 Monaten alt, eine Königin sogar 5-6 Jahre.

Wie viele Bienen hat ein Volk?

Im Winter sollte ein Volk um gut durch den Winter zu kommen aus 3000 bis 5000 Arbeiterinnen und einer Königin bestehen. Im Sommer können es bis zu 40.000 Arbeiterinnen und einige tausend Drohnen, also männliche Bienen sein.

Wie überwintern Bienen?

Im Winter bilden Bienen in ihrem Stock eine Wintertraube, die sie im Inneren auf gut 20 Grad erwärmen. Dazu nutzen sie den eingelagerten Honig als Nahrung. Sie fliegen nur gelegentlich bei Temperaturen über 10 Grad aus, um sich zu erleichtern.

Wie vermehren sich Bienen?

Ein Bienenvolk vermehrt sich natürlich durch Schwärmen. Dabei verlässt ein Teil des Volkes mit der alten Königin den Stock und gründet ein neues Volk. Im alten Volk wird gleichzeitig eine neue Königin nachgezogen.

Wie viel Honig und Pollen braucht ein Volk?

Für den Winter brauchen Bienen in unseren Breiten ca. 10-12kg Honig oder Futter. Ihr Nektarbedarf in der Saison ist schwer zu bestimmen, da parallel ja auch Honig eingelagert wird. Er liegt bei ca. 10-15 kg Nektar pro Woche und 30kg Pollen pro Jahr.

Wie weit fliegen Bienen?

Honigbienen sind auf Massentrachten spezialisiert und haben dabei einen Flugradius von bis zu 3km. Allerdings gilt dies nur, wenn im näheren Umfeld keine entsprechenden Trachten vorhanden sind.

Sind Honigbienen auch bedroht?

JA! In Deutschland gibt es nahezu keine wild lebenden Honigbienen mehr. Schau dir dazu mal an, was Bienen, Honig- und Wildbienen, bedroht mehr...

Materialien und Werkzeuge aus der Imkerei

Imkern

Hier geht es um unsere Imkerei, unsere täglichen Arbeit und zum Imkern im Allgemeinen. Du erfährst mehr über die Aufgaben im Jahresverlauf, den Umgang mit den Bienenvölkern und darüber, was verantwortungsvolle Imkerei für uns bedeutet.

Setzt sich Pott-Biene auch für Wildbienen ein?

Definitiv! Wir achten sehr darauf, dass an unseren Bienenständen auch Nistmöglichkeiten und Wildblumen für unsere Wildbienen vorhanden sind.

Wie engagiert ihr euch für den Naturschutz?

Am effektivsten über unsere Jugendarbeit bei der DLRG und am Gymnasium Heißen. Dort bringen wir jungen Menschen Natur näher und lassen sie an der Faszination Imkerei teilhaben.

Bietet ihr Führungen für Kinder an?

Ja, wir hatten schon öfter Besuch an unseren Bienenständen. Kontaktiert uns für weitere Informationen oder schaut euch mal unser Angebot zu Bienenpatenschaften an.

Ist Imkern zeitaufwändig?

JA! Im Imkerkurs lernt man, 7 Stunden pro Volk pro Jahr - eine glaubhaft vorgetragene Lüge, wenn wir ehrlich sind. Es ist ein sehr zeitintensives Hobby, denn dazu gehört nicht nur die Pflege der Bienen. Honig muss geerntet, abgefüllt und etikettiert werden, Wachs muss bearbeitet werden, Beuten müssen sauber gemacht werden und regelmäßig müssen Bienen auch gegen Varroa behandelt und für den Winter versorgt werden.

Kann ich selber auch Bienen im Garten halten?

Im Prinzip kann fast jeder Bienen halten. Ohne eine fundierte Ausbildung und einen erfahrenen Imker als Paten wird es jedoch schwer, ein Bienenvolk erfolgreich durch den Winter zu bringen. Außerdem braucht man dafür nicht nur die passende Ausrüstung, sondern auch Zeit, Sorgfalt und Verantwortung. Deshalb sollte man sich diesen Schritt gut überlegen und sich vorab gründlich informieren.

Was kostet ein Bienenvolk?

Die Anschaffung liegt bei einigen hundert Euro. Dazu kommen aber Kosten für Werkzeuge, Materialien, Futter, Behandlungsmittel, sowie für die Honigernte und Abfüllung. Das kann schnell auch eine höhere vierstellige Summe werden.

Wie kann ich das Handwerk erlernen?

BITTE nur in einem Kurs - das geht nicht via Youtube und Internet. Wir bilden zusammen in einem Team jährlich im Mülheimer Imkerverein junge Imker aus. Bei Interesse kontaktiert uns einfach mal.


Ihr habt noch Fragen:

Bild at-Zeichen

Telefon: 0208 / 883 683 72 auch per WhatsApp!
E-Mail: info@pott-biene.de

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